Aktien per CFD
Der Aktienhandel per CFD unterscheidet sich vom herkömmlichen Aktienhandel wie folgt:
- Man benötigt lediglich ab 10 % des Kurswertes einer Aktie als Kapitalhinterlegung oder Margin - Hebel von 1 zu 33
- Man kann CFD sowohl "long" als auch "short" handeln - also auf steigenden oder fallenden Kurs "setzen"
Der CFD entwickelt sich genauso wie die zugrunde liegende Aktie. Zur Veranschaulichung kann ein CFD im gewissen Sinn als Future oder Differenzkontrakt auf eine Aktie betrachtet werden, allerdings mit dem Unterschied, dass ein CFD kein Termingeschäft darstellt und somit auch keine standardisierte Laufzeit oder Fälligkeit aufweist.
Der Handel per CFD ist genauso transparent wie mit der jeweils zugrunde liegenden Aktie:
| Long -> |
Verkauf - Einkauf |
= Ertrag |
| Short -> |
Einkauf - Verkauf |
= Ertrag |
| |
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Aktie |
|
CFD |
| Kapitalhinterlegung |
100% |
ab 10 % |
| Eigentum |
Ja |
Nein |
| Markt |
Börse / OTC |
OTC |
| Dividende |
Ja |
Ja |
| Bezugsrechte |
Ja |
Ja |
| Zeitfaktor |
unbegrenzt |
unbegrenzt |
| Hebel |
1 zu 1 (USA 1 zu 4) |
1 zu 33 |
| Handelsrichtung |
Long (steigend)
Short (fallend - nur USA) |
Long (steigend)
Short (fallend) |
Da das Handelsvolumen eines CFD mit dem Handelsvolumen der jeweiligen Aktie überein kommt, bedient sich der CFD-Trader stets der hohen Liquidität der bedeutenden Aktienmärkte wie DAX, DJIA oder NASDAQ.
Dividenden oder Bezugsrechte einer Aktie entfallen auch auf den CFD. Man muss den CFD hierbei mindestens einen Tag vor Dividendenfälligkeit - overnight - bis zum Tag der Dividendenfälligkeit halten. Der Käufer (long) erhält Dividenden, der Verkäufer (short) muss diese zahlen.
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